BOGENHAUSEN



Hüllgraben

Am Hüllgraben plant die Stadt München ein Industriegebiet. Auf dem Areal, zwischen Gleisen und Autobahn gelegen, befinden sich wertvolle Tier- und Pflanzenarten. Einwände zur Planung der Stadt hier (pdf-Datei).

Wir haben zwar den Bau eines Industriegebietes an dieser Stelle als ganzes abgelehnt. Unsere Stellungnahme und das große bürgerschaftliche Engagement hat jedoch zumindest kleine Veränderungen bewirkt: 

  • Die Wendeschleife ist aus der Ahornallee herausgenommen worden und endet (von Osten aus) jetzt kurz davor, um Eingriffe in den Baumbestand zu vermeiden.
  • Im Süden des überplanten Gebietes wird die Grünfläche nach Norden erweitert, mit einer Festsetzung der Erhaltung von wertvollem Baumbestand (z.B. der alten Pappel).
  • Die Gebäudeplanung wurde etwas reduziert.

Leider konnten wir nicht mehr erreichen.

Feldahornreihe am Hüllgraben. Foto: Herr Wolfram Becker
Feldahornreihe am Hüllgraben. Foto: Herr Wolfram Becker
Feldahornreihe am Hüllgraben. Foto: Herr Wolfram Becker
Feldahornreihe am Hüllgraben. Foto: Herr Wolfram Becker
Hüllgraben Foto: T. Gellermann
Pappel am Hüllgraben Foto: T. Gellermann

Ziegelei Deck an der Johanneskirchner Straße

Trockenstadel. Foto: S. Tschernich
Ziegelei Deck. Foto: S. Tschernich
Ziegelei Deck. Foto: R. Pott-Born
Ziegelei Deck. Foto: R. Pott-Born

Auf dem Gelände der alten Ziegelei wurde eine Neubausiedlung geplant. Dort standen noch mehrere der alten Trockenstädel sowie das Maschinenhaus und ein Wohn- und Verwaltungsgebäude – alles recht versteckt und verlassen, daneben eine Wiese und ein Acker und viel Buschwerk. Seltene Vögel und Fledermausarten haben hier eine Heimat gefunden. Einwände zum Planungsentwurf der Stadt hier (pdf-Datei).

 

Unsere Einwände wurden in diesem Fall überhaupt nicht berücksichtigt. Mittlerweile stehen bereits Häuser auf dem Areal. Am Rand der neuen Siedlung wurde, wie in der Planung vorgesehen, ein Teil des Baumbestandes belassen. Wir planen, mit einem Flyer die neuen Anwohner über die Wertigkeit der übrig gebliebenen Grünfläche zu informieren.


Trabrennbahn Daglfing

Große Pläne hat die Stadt für die Trabrennbahn. Ein vorläufiger Bebauungsplan liegt schon vor. Beim Vergleichen dieser Pläne mit den Gegebenheiten vor Ort stellt man erfreut fest, dass anscheinend die vorhandenen Grünzüge erhalten bleiben sollen, etwa der wäldchenartige Baumbestand beim Haupteingang. Ebenso ein größeres verwildertes Grundstück neben der S-Bahn, das als Biotop anerkannt ist. Der alte Baumbestand auf der Trabrennbahn wurde von uns dokumentiert. Mittlerweile wurden über 400 Bäume erfasst.

20.10.2009